Pinterest ist mein Social Media

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Wer damit anfängt, sich eine Internetpräsenz aufzubauen, wird zwangsläufig auch mit Social Media konfrontiert. Facebook, Instagram und Twitter sind nur der Anfang. Wer überall aktiv sein will, verliert schnell das eigentliche Ziel aus den Augen: Zu schreiben. 

Sich einen Social Media Account einzurichten und ihn zu pflegen, ist zeitintensiv. Die guten Stunden des Tages werden so oftmals verschwendet. Anstatt sich zu konzentrieren, zerstreut man sich: Scrollt durch Bilder und Posts, folgt Links über Links bis in die Unendlichkeit. 

Es ist nicht falsch Zeit auf sozialen Netzwerken zu verbringen. Im Gegenteil. Wer will, dass seine Texte gelesen werden, muss teilen und geteilt werden. Aber das Ganze muss man bewusst angehen. Wem es wie mir schwerfällt, auf sozialen Netzwerken authentisch aufzutreten, weiß, wovon ich rede.

Dementsprechend bietet es sich an, erst einmal auf einem sozialen Medium anzufangen und es dort gut zu machen.

Mein Social Media ist Pinterest. Was genau ist Pinterest und warum lohnt es sich? Darum soll es hier jetzt gehen.

Was ist Pinterest?

Wer kann sich noch an diese braunen Korkpinnwände erinnern? In den 90ern hingen sie in jedem Haus. Mit bunten Stecknadeln konnte man sich Fotos, Karten und Merkzettel an die Wände heften.

Das ist die Idee hinter Pinterest.

Alles beginnt mit dem ersten Pin. Darauf baut alles auf. Auf Grundlage deiner Pins, deinen Suchanfragen und den Leuten, denen du folgst, schlägt dir ein Algorithmus immer neue Ideen vor.

Pinterest dient weniger der Selbstdarstellung in Postings und Kommentaren. Hier geht es vor allem um den Inhalt. Ähnlich einem Fotoalbum, legt man sich auf Pinterest thematisch unterschiedliche Seiten und Kapitel an. Jede Seite stellt dabei eine eigene Pinnwand da. Diese Wände mit Pins zu füllen, ist Sinn und Zweck des Ganzen. 

Das Besondere ist, das hinter jedem Foto ein Link versteckt ist. Indem du auf ein Foto klickst, wirst du zu der Website weitergeleitet, die der Besitzer des Pins dort hinterlegt hat.
Genau hier liegt für dich der größte Wert von Pinterest.

Warum Pinterest?

Bei seiner Gründung 2009 war Pinterest als Plattform zum Teilen von Internetseiten gedacht. Wenn man in den Weiten des Internets etwas gefunden hatte, das einem gefiel, konnte man es sich auf Pinterest anheften und mit Freunden teilen. Dieses Prinzip besteht auch heute noch.

Pinterest ist ein Trafficlieferant

Anders als bei Facebook oder Instagram, verbirgt sich bei Pinterest hinter jedem Post eine URL. Die Pinnwände sind also vielmehr als nur schöne Fotosammlungen, sie sind vor allem Verlinkungen zu bestimmten Internetseiten und Artikeln. Wer Besucher auf seine Website locken will, kann bei Pinterest auf sich aufmerksam machen. Indem man einem Pin seine URL anhängt, wird jeder Besucher dieses Pins, automatisch auf deine Website geleitet.

Und noch vielmehr! Wenn irgendjemand deinen Pin an seine Pinnwand heftet, vervielfältigt sich dessen Reichweite. So ist es möglich, dass einer deiner Pins “viral” geht; über Wochen und Monate immer weiter geteilt wird und dir ständig neue Besucher auf deine Website schickt.

Lange Lebenszeit

Während im Feed von Facebook, ein Beitrag nach rund 90 Minuten keinerlei Aufmerksamkeit mehr erhält, überlebt ein Pin durchschnittlich 3,5 Monate. 

Pinterst ist wie Google eine Suchmaschine. Das heißt, Pins sind nicht nur an ihren Uploadzeitraum gebunden, sondern auch an ihren Inhalt. Mit der richtigen Suchanfrage lässt sich dein Pin solange finden, bist du ihn löscht. 

Du bekommst bei Pinterest also lang anhaltenden, organischen Traffic. Leute, besuchen deine Website, weil ihnen dein Inhalt gefällt. Genau das willst du.

Pinterest Nutzer haben Geld

Pinterest Nutzer sind jung, vor allem weiblich und haben Geld. 250 Millionen Menschen nutzen Pinterest monatlich. Die Hälfte aller Millennials ist bei Pinterest angemeldet und so hat auch weltweit jede zweite Frau, die online aktiv ist, ein Pinterest Konto. 

Dazu kommt, dass mehr als ein Drittel der Nutzer einen höheren Schulabschluss haben. Sie verdienen auch dementsprechend. Fast 40% haben ein jährliches Mindesteinkommen von $75.000. 

Pinterest bringt dir also genau die Art von Nutzer auf deine Website, die du haben willst. Gut gebildete junge Leute, die Geld haben und es auch gerne ausgeben. Denn 73% der aktiven Pinner, haben etwas gekauft, weil sie es auf Pinterest gesehen haben.

Wie nutze ich Pinterest richtig?

Jetzt haben wir das “Was?” und “Warum?” geklärt, fehlt noch das “Wie?”

Wie bei allen guten Sachen, muss auch in Pinterest Arbeit investiert werden. Ohne die richtige Nutzung bleiben deine Pins ungesehen und deine Website für immer eine unentdeckte Oase. Hier ein paar Tipps, um richtig mit Pinterest umzugehen.

Regelmäßig Aktiv Sein: Ohne eigene Beteiligung, schenkt Pinterest dir nichts. Du musst dir Pinnwände anlegen, Pins sammeln und Kommentare hinterlassen. Am besten pinnst du täglich 15 Beiträge auf deine Pinnwände. Auf diese Weise bleibt dein Konto als Aktiv gemeldet. Deine eigenen Pins erscheinen dann häufiger auf den Oberflächen anderer Nutzer und mehr von ihnen besuchen deine Website. 

Wenn du dich an alles gewöhnt hast, wird es Zeit, dass du deinen eigenen Beitrag hochlädst.

Einen Pin erstellen: Du hast gerade einen neuen Blogeintrag oder Artikel geschrieben? Warum teilst du ihn nicht? Erstelle einen Pin. 

Du wählst ein Foto oder einen Text aus. Im Grunde sollte dein Pin deutlich machen, worum es in deinem Blogeintrag geht. Du kannst Bilder mit Texten versehen, um Leser einfacher, auf deine Website zu führen. Zur Bearbeitung von Pins nutze ich Canva, dort ist das Format direkt angepasst und Tools und Auflösung hochwertig.

Wichtig! Nicht vergessen, deinen Pin und die URL zu verknüpfen. Bevor du deinen Beitrag hochlädst, hast du die Möglichkeit dazu. Es bietet sich auch an, einen Titel und eine Beschreibung zu hinterlassen, damit du in Suchanfragen gefunden werden kannst. 

Werbung: Mit der Zeit lohnt es sich, auch Geld zu investieren. Du kannst deine Pins bewerben, sodass sie in den Suchanfragen anderer Nutzer öfter auftauchen. Allerdings solltest du vorher eine gewisse Größe erreicht haben, um nachhaltig von deiner Investition nutzen zu können.

Warum Pinterest mein Social Media ist?

Wie bei allen sozialen Medien geht es auch bei Pinterest darum, sich selbst darzustellen und zu bewerben. Allerdings ist die Art bei Pinterest eine andere. Hier muss auch der Inhalt stimmen. Ein schönes Gesicht allein reicht nicht, um aufzusteigen. Mit einem Klick auf den Pin zeigt sich, was hinter der Oberfläche ist und auch das muss überzeugen.

1. Es nutzt sich angenehm. Auf Pinterest wird mit nicht so schnell langweilig. Man entdeckt jedes Mal, etwas Neues. Der Algorithmus lernt mit jedem Pin, den du dir merkst. Die Vorschläge werden immer persönlicher. Man muss es sich wie eine Art Museum vorstellen, das mit der Zeit nur noch die Stücke ausstellt, die dir gefallen. Es fühlt sich erleichternd an, die Kontrolle abzugeben und die Maschine herausfinden zu lassen, was man wirklich will. 

2. Ästhetik. Als jemand, der den ganzen Tag Buchstaben und Texte vor sich hat, finde ich bei Pinterest meinen visuellen Ausgleich. Gute Fotografien, schönes Licht und fremde Orte bieten Zerstreuung angenehmer Art.

3. Zerstreuung mit Nutzen. So wichtig es auch ist, Dinge zu tun, ohne dabei ein Ziel im Auge zu haben, so schön kann es sein, Angenehmes und Nutzen zu verbinden. Indem ich interessante Pins sammle, finde ich gleichzeitig Inspiration für meine nächsten Schritte und erhöhe meine Erreichbarkeit. Zu arbeiten, ohne dabei das Gefühl zu haben Arbeit zu verrichten, ist eine Form von Freiheit.

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