Wie wählt man ein Thema für den nächsten Artikel aus?

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Heute geht es also los. 30 Artikel in 30 Tagen. Es ist 20:00 Abends. Die Morgenstunden habe ich genutzt, um zu schreiben, was Geld bringt. Business First. Jetzt die Zeit für Freiheit. Erst mal durchatmen und für ein paar Sekunden ins Leere schauen. Das Schöne an der Freiheit ist ja, dass sie einem nichts vorgibt. Aber jetzt müssen Ideen her. Worüber soll ich also schreiben? Wie wählt man ein Thema für den nächsten Artikel aus? Ich fange an …

Vorbereitung - Listen erstellen

Listen sind immer gut. Ob die “To Do” Listen im Alltag oder Ideensammlung für dieses Projekt. Einiges drängt sich auf, anderes scheint eher zufällig und ohne Bezug. Was ist das Thema für den ersten Artikel?

Normalerweise mache ich Listen immer abends. Bei Whiskey und der letzten Zigarette des Tages, den Tag resümieren und Vorsätze für den nächsten machen. Ob im Word-Dokument oder im schwarzen Moleskin, Listen zu machen, fühlt sich gut an. Sie geben den Anschein von Kontrolle, in einer Welt, die das eigentlich nicht zulässt.

Ein Freund schrieb mir gestern, dass ihn das Anfertigen von Listen weiterhin erfülle. Kann ich gut verstehen. Allein der Prozess eine Liste abzuarbeiten, hat schon etwas grundlegend Erfüllendes. Ich wirke. Ich hinterlasse. Ich lebe. Hier ist es dokumentiert. Mit Vorsätzen und dem obligatorischen Durchstreichen, wenn etwas abgearbeitet ist. Mein Leben hat Sinn…

Vorbereitung sind nicht nur Text und Ideen. Es startet im Kleinen mit der richtigen Einstellung. Die Frage nach dem Essen, Sport und wen man heute noch sprechen will. Vorbereitungen können wöchentliche Playlists sein, die man sich auf Spotify erstellt oder die 15 Pins auf Pinterest am Tag, um Inspirationen zu sammeln. Finanziell und emotional muss man vorbereitet sein, die Theorie muss stimmen, aber irgendwann muss es dann losgehen. 

Content wins. Ohne Inhalt ist jeder Plan nutzlos. Ohne Praxis jede Theorie schnell vergessen. Wirklichkeit muss man anpacken. Gedanken sind schön, aber erst Sätze sind Materie, sind da, sind.

Inhalt - Wie wählt man also EIN Thema aus?

Auf der Liste stehen jetzt viele Ideen. Aber welche Möglichkeit, Wirklichkeit werden lassen? Nichts scheint passend für den ersten Artikel, warum jetzt gerade das? Am Ende ist das ja der Grund des Ganzen: Die Suche nach diesem Gefühl der Notwendigkeit. Genau DAS muss es JETZT sein. 

Dieses Gefühl ist selten. Wenn man nur schreibt oder handelt, wenn man sich 100 % sicher ist, handelt man fast nie. Das meiste ergibt sich im Prozess des Handelns. Ein Wort folgt dem Nächsten. Die Herausforderung entsteht mit jedem Satz von Neuem, nach jedem Absatz ein neuer Anfang. 

Das Thema für den ersten Artikel ist also ein sehr Allgemeines. Eine Einleitung für alles, das folgt. Während ich so tippe, kommen mir Ideen, die ich festhalte und die wieder zu neuen Texten führen und so weiter. 

Vom Allgemeinen ins Spezielle. Herausfinden, was wichtig ist, indem man “macht” und so die Nischen finden.

Fazit

Am Ende steht immer irgendetwas. Damit arbeitet man, daran setzt man an. Google mag es, wenn man in seinen Texten sehr speziell ist. Benutze ein bestimmtes “Keyword” schreibe so und so, dann wirst du gut gelistet. Das führt dazu, dass die meisten Blogs dem gleichen Schemata folgen. Frage – Antwort – Punkt. Raum für andere Wege ist kaum gegeben. In gewisser Weise stört mich das. 

Am Ende ist Google auch nur ein Werkzeug. Das Fazit sollte immer etwas offenlassen. Der Einstieg in etwas Neues. Der Anfang ist gemacht, das Allgemeine umschrieben. Morgen geht es weiter.

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